Lil Brother Remember Lil Brother is Watching you
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Datenstatus

Öffentliche Kontrolle

Prüfe, wie Politik wirklich abstimmt.

Lil Brother verbindet Personen, Parteien und namentliche Abstimmungen. Die Mitgliederliste ist nur der Kontext; entscheidend ist, wer bei welchem Geschäft wie gehandelt hat.

Datenstand

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Datenstand wird vorbereitet Die Startseite lädt die Abstimmungsbasis.

Abstimmungen

Zuletzt importierte Abstimmungen

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Personen

Person prüfen

Suche eine Politikerin oder einen Politiker, öffne die Personenseite und verknüpfe die Person später direkt mit jeder namentlichen Stimme.

-- Personen
Live-Daten werden geladen Mitgliederliste und Quellenstand werden vorbereitet.

Parteien

Parteien und Fraktionen

Parteien sind mit ihren Farben sichtbar. Die spätere Analyse setzt genau hier an: Linie, Abweichungen und Muster über Abstimmungen hinweg.

-- Parteien

Abstimmungen

Abstimmung suchen

Jede Abstimmung wird zur zentralen Akte: Geschäft, Datum, Ergebnis und später alle Stimmen nach Person, Partei, Kanton und Fraktion.

-- Geschäfte Resultate werden geladen
Abstimmungen werden geladen Geschäfte und Resultate werden abgeglichen.

Self Check

Wählst du wie deine Vertreterinnen und Vertreter?

Kein Deutungsquiz, kein Links-rechts-Test: Du entscheidest echte importierte Abstimmungsfragen, danach wird eins zu eins verglichen, welche Personen und Parteien im selben Geschäft gleich gestimmt haben.

Self Check wird geladen Importierte Vote-Events und Einzelstimmen werden vorbereitet.

Interne Review

Wirkungsprofile prüfen

Lokale AI-Entwürfe werden kurz, quellengebunden und prüfpflichtig vorbereitet. Diese Ansicht ist für Redaktion und Methodik, nicht für automatische Veröffentlichung.

Review-Queue wird geladen Lokale Wirkungsprofil-Drafts werden gelesen.

Data Analysis

Muster, Ausreißer und politische Reibung

Ein Analyseblick auf Einzelstimmen, Parteimehrheiten, knappe Entscheide und Amtsdauer. Pointiert, aber datenbasiert: keine Gesinnungsetiketten, nur messbare parlamentarische Spuren.

Analyse wird geladen Einzelstimmen, Parteikontext und Vote-Events werden verdichtet.

Datenstand

Was ist öffentlich belastbar?

Diese Ansicht zeigt öffentlich sichtbare Abdeckung nach Rat, Abstimmungen, Einzelstimmen und bekannte Lücken.

Datenstatus wird geladen Lokale Datenbank und Importfortschritt werden geprüft.

Erklärung

Lil Brother schaut dahin, wo öffentliche Macht entscheidet.

Politikerinnen und Politiker sind nicht die Kundschaft der Demokratie. Sie werden gewählt, bezahlt und kontrolliert, weil sie öffentliche Aufgaben übernehmen. Lil Brother macht einen Teil dieser Kontrolle einfacher zugänglich.

„Die Bundesversammlung übt unter Vorbehalt der Rechte von Volk und Ständen die oberste Gewalt im Bund aus.“

Bundesverfassung, Art. 148 Abs. 1 Diesen Vorbehalt nimmt Lil Brother ernst: öffentliche Macht muss überprüfbar bleiben.

Das Projekt ist Non-Profit. Es ordnet öffentliche Parlamentsdaten so, dass vor der nächsten Wahl nicht nur Plakate, Interviews und Erinnerung zählen, sondern auch die tatsächlichen Abstimmungen im Parlament.

Bundeshaus in Bern von Westen gesehen
Bundeshaus Bern. Foto: Superikonoskop, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.
Nationalratssaal der Schweiz
Nationalratssaal. Foto: Superikonoskop, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.

Nationalrat

Im Nationalrat werden politische Linien als Stimmen sichtbar.

Der Nationalrat ist die Volkskammer des Bundesparlaments. Seine 200 Mitglieder vertreten die Bevölkerung; die Sitze werden auf die Kantone nach ihrer Bevölkerungszahl verteilt. Wer dort abstimmt, entscheidet nicht abstrakt, sondern zu konkreten Geschäften, Artikeln, Krediten und politischen Linien.

Für Lil Brother ist der Nationalrat deshalb ein guter Startpunkt: Viele namentliche Abstimmungen sind öffentlich nachvollziehbar. Aus ihnen wird eine prüfbare Spur: Wer war gewählt, in welcher Partei, bei welchem Geschäft, und wie lautete die konkrete Stimme?

Warum es nötig ist

Aufmerksamkeit reicht im Alltag selten für jede Session.

Viele Menschen wählen, stimmen ab und müssen danach wieder arbeiten, Familie organisieren, Rechnungen zahlen, leben. Kaum jemand kann jede Session, jedes Geschäft und jede taktische Abstimmung verfolgen. Das ist kein persönliches Versagen, sondern ein Informationsproblem.

Lil Brother setzt bei dieser Lücke an. Die Seite soll belegte Entscheidungen so darstellen, dass man sie ohne viel Vorwissen nachprüfen kann, besonders wenn es um Wiederwahl oder Neuentscheid geht.

Ständeratssaal der Schweiz
Ständeratssaal. Foto: Superikonoskop, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.

Belegfluss

Was aus einer öffentlichen Quelle wird.

Eine Quelle wird nicht direkt zur Einordnung. Zuerst bleiben Herkunft, Abrufzeitpunkt, Hash und Review sichtbar. Erst danach folgt ein Abgleich mit Geschäften, Abstimmungen oder öffentlichen Aussagen.

Wahlversprechen-Check

Öffentliche Versprechen werden mit späteren Entscheiden verglichen.

Wenn eine Kandidatin sagt, sie werde Prämien senken, Klimaschutz stärken, Bürokratie abbauen oder Mietende schützen, soll das nicht einfach als Satz im Wahlkampf verschwinden. Lil Brother soll solche öffentlichen Aussagen mit Quelle speichern und später passenden Geschäften gegenüberstellen.

Am Ende steht kein automatisches Urteil. Es steht ein Abgleich, den man prüfen kann: passt eher, widerspricht eher, ist unklar oder war im Parlament noch gar nicht entscheidbar. Genau diese Zwischenräume sind wichtig.

Danke an die Quellen

Ohne öffentliche Daten geht das nicht.

Besonderer Dank gilt allen Stellen, die Parlamentsdaten, Geschäftsverläufe, amtliche Bulletins, XLS-Dateien, Open-Data-Schnittstellen und Dokumentationen bereitstellen. Für Bundesdaten werden insbesondere die Parlamentsdienste der Bundesversammlung, Bern, genannt.

Lil Brother gibt offizielle Quellen nicht als eigene amtliche Publikation aus. Die Daten sollen mit Herkunft, Zeitpunkt und Datenstand nachvollziehbar bleiben.

Abgleich statt Urteil

Das System zeigt die Spur, nicht den Schuldspruch.

Ein Versprechen wird mit passenden Geschäften verbunden. Danach bleibt sichtbar, ob der Abgleich trägt, offen ist oder mehr Kontext braucht.

Nuance

Keine Prangerlogik.

Eine einzelne Abstimmung erklärt selten eine ganze politische Person. Kontext, Fraktionsdisziplin, Gegenvorschläge, Kommissionsarbeit, Verfahrensfragen und taktische Abstimmungen können wichtig sein. Lil Brother soll nicht unfair verkürzen, sondern den Einstieg in die Prüfung leichter machen.

An die Politikerinnen und Politiker

Danke für öffentliche Arbeit

Danke an alle, die ihre Arbeit nachvollziehbar machen, Quellen sauber veröffentlichen, Fehler korrigieren und demokratische Kontrolle nicht als Angriff verstehen. Wer öffentliche Macht ausübt, bleibt öffentlich prüfbar.

Und denkt daran: Lil Brother is watching you too.

Quellen und Studien Belege für diesen Ansatz öffnen
  1. Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101 Art. 34, 148-150 und 158: politische Rechte, Bundesversammlung, Volks- und Kantonsvertretung, Öffentlichkeit der Ratssitzungen.
  2. Parlamentsdienste der Bundesversammlung: Open Data / Webservices Nutzungsbedingungen: Quellenangabe, keine amtliche Veröffentlichung, keine inhaltliche Veränderung, Download-Zeitpunkt sichtbar machen.
  3. EDÖB: Öffentlichkeitsprinzip Transparenz über Organisation und Tätigkeit der Bundesverwaltung als demokratischer Grundsatz.
  4. Datenschutzgesetz, SR 235.1 Rahmen für verhältnismäßige Datenbearbeitung, Persönlichkeitsschutz und Rechtfertigung durch Gesetz oder überwiegendes öffentliches Interesse.
  5. Stanford HAI: AI Index Report 2026 Dokumentiert stark wachsende AI-Nutzung, steigende AI-Incidents und Lücken bei Responsible-AI-Messung.
  6. Carnegie Endowment: AI Global Surveillance Index Zeigt die weltweite Verbreitung staatlicher AI-Überwachung und die demokratischen Risiken solcher Systeme.
  7. Freedom House: Freedom on the Net 2024 Beschreibt den Rückgang globaler Internetfreiheit und die Bedeutung transparenter, rechtebasierter Informationsräume.
  8. Snyder & Strömberg: Press Coverage and Political Accountability Findet, dass weniger politische Berichterstattung mit geringerem Wissen über Abgeordnete und schwächerer Accountability zusammenhängt.
  9. Dunning et al.: Voter information campaigns and political accountability Zeigt in einer preregistrierten Meta-Analyse gemischte Effekte klassischer Informationskampagnen und stützt eine vorsichtige, nuancierte Methodik.
  10. EGAP: Sustained information on incumbent performance Zeigt, dass regelmäßige, längerfristige Performance-Information Accountability verbessern kann.
  11. International Growth Centre: Information and electoral accountability Fasst zusammen, warum bessere Information wichtig ist, aber Wirkung und Kontext sauber getrennt betrachtet werden müssen.